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Substrate für Hydroponik

Substrate - erdfrei für Hydroponik

Die optimale Versorgung der Wurzeln mit Nährstoffen und Sauerstoff ist bei hydroponischen Systemen der Hauptgrund für schnelleres und kräftigeres Pflanzenwachstum im Vergleich zum Anbau in Erde. In AeroponicAnbausystemen wird auf Substrate verzichtet. Sie sind hoch effizient benötigen aber auch optimale Überwachung, um Ausfälle zu vermeiden. In den meisten Fällen, wie z.B. NFT, Ebbe-Flut oder DWC, wird mit Substraten gearbeitet.

Hydroponik-Substrate

Es gibt eine Auswahl an anorganischen oder organischen Hydroponik-Substraten mit sehr günstigen Eigenschaften für das Pflanzenwachstum:

  • höhere Porosität im Vergleich zu Erde
  • leicht durchwurzelbar, so dass Pflanzen wenig Energie verbrauchen
  • leichter Zugang von Nährstofflösung an die Wurzeln  
  • gut drainierbar, damit Sauerstoff aus der Luft eindringen kann 

Nachfolgend sind einige der gängigen Substratmaterialien kurz beschrieben mit diesen haben wir eigene Versuche durchgeführt. Sie unterscheiden sich durch das spezifische Gewicht, die Wasseraufnahme, Dainierbarkeit, Einfluss z.B. auf den pH Wert der Nährstofflösung, der verfügbaren Korngröße und dem Preis. Auf alle Details möchten wir nicht eingehen, sondern nur einen Überblick geben.  

Steinwolle Substrat

Aus Mineralien bei hohen Temperaturen hergestellt, sehr leicht, mit hoher Porosität. Sehr günstig und deshalb weit verbreitet. Nachteilig sind Faserstäube beim Handling, ungleichmäßige Feuchtigkeit im Substrat, keine optimale Sauerstoffversorgung. Nicht kompostierbar.

Keramische Substrate

Gesinterte, poröse keramische Substrate haben eine gute Wasserspeicherfähigkeit, einen hohen Luftgehalt in der Schüttung, sind gut drainierbar und sehr gut geeignet, wenn Mikroorganismen im System erwünscht sind, z.B. bei organischen Düngern. Sie sind gut besiedelbar. Die keramischen Substrate sollten nicht zu scharfkantig sein, um die zarten Wurzeln nicht zu beschädigen.

Lavastein, Bimsstein

Es handelt sich um natürliches, leichtes, poröses Substratmaterial vulkanischen Ursprungs. Sie unterscheiden sich im Silikatgehalt, der Reinheit und der Porosität. Als Substrat ist es inert mit geringem Wasserspeichervermögen, sorgt aber für gute Belüftung. Die Robustheit ist geringer im Vergleich zu Blähton. Oft werden sie in Substratmischungen eingesetzt.

Blähtonkugeln Substrat

Zu Kugeln geformter Ton wird bei hohen Temperaturen gebrannt. Es entstehen stabile, poröse Kugeln die teilweise aufschwimmen können. Die Wasserspeicherung ist gering aber der Luftgehalt der Schüttung und die Drainierbarkeit sind sehr hoch. Verwendet werden sollten pH neutrale Sorten. Sie sind einfach in der Anwendung und können gespült und häufig wiederverwendet werden. 

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Kokosnussfaser Substrat

Das Kokosnuss-Substrat wird als Nebenprodukt bei der Verarbeitung von Kokosnussschalen gewonnen. Kurze Fasern werden getrocknet und zu Formkörpern verpresst. Dadurch kann es sehr kompakt transportiert werden. Durch Wasserzusatz entstehen ca. 14 Liter Kokosnusssubstrat aus 1 kg gepresstem Material. Nachteilig ist der oft hohe und stark schwankende Salzgehalt, der im hydroponischen Anbau berücksichtig werden muss. Als Substrat hat es sich bei vielen Anwendungen bewährt. Kompostierbar.

Eazy Plug® Substrat

Ein einfach zu handhabendes, stabiles und sauberes Substratmaterial ist Eazy Plug. Es besteht aus einer speziellen Mischung organischer Materialien. Eazy Plugs sind stabil gebunden, zersetzen sich nicht, sind aber kompostierbar. Sie haben ein sehr günstiges Wasser-/Luftverhältnis, sind mit einem Basisdünger ausgestattet und haben einen günstigen pH-Wert. Geeignet sind sie für die verschiedensten Hyproponik-Systeme.

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Kunststoffschwamm

Organisch, aber synthetisch hergestellt sind Kunststoffschwämme, die nicht kompostierbar sind. Ihr Vorteil ist der sehr niedrige Preis und das große Porenvolumen. Sie haben ein gutes Wasserspeichervermögen, verdichten sich aber nicht bei Wässerung und funktionieren ganz ordentlich. Nicht kompostierbar.

Torf Substrat

Torf ist ein organisches Sediment, das extrem langsam in Mooren entstanden ist. Torf besitzt ein hohes Quell- und Wasserspeichervermögen. Letzteres kann bei Bewässerung aber zur Verdichtung führen. Da Torf auch sehr sauer ist wird er nur in Mischungen verwendet. Kokosnuss- und Torfquelltöpfe werden häufig für die Anzucht aus Samen verwendet. Trotz feinem Netzgewebe können Verunreinigungen des hydroponischen Systems leider nicht ganz vermieden werden. Kompostierbar.

Perlite Substrat

Perlite ist ebenfalls vulkanischen Ursprungs, wurde bei hoher Temperatur nachbehandelt und ist dadurch hoch porös. Nachteilig ist leider, dass Perlite aufschwimmt und weniger als Substrat für die Hydroponik geeignet ist. Bei der Anzucht aus Samen hat Perlite Vorteile, da es sich gut von den Wurzeln abspülen lässt.