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Dünger Hydroponik

Für Hydroponik werden spezielle Dünger benötigt

In der Hydroponik - gegenüber dem Erdanbau - bekommt die Pflanze alles, was sie zum Wachsen braucht, direkt durch die im Wasser gelösten Nährstoffe an die Wurzeln geliefert. Nährstoffe müssen nicht, wie herkömmlich, erst durch Gießen aus der Erde herausgelöst werden. Das erspart auch der Pflanze viel Energieaufwand, da sie einfacher an die Nährstoffe kommt.

Damit die Nährstoffe im erdfreien Anbau von den Pflanzen direkt aus dem Wasser aufgenommen werden können, gibt es für den hydroponischen Anbau spezielle Hydroponik Dünger.

Was für Nährstoffe benötigt eine Pflanze

Pflanzen benötigen für das Wachstum zusätzliche Nährstoffe, d.h. gelöste Mineralien und Spurenelemente. Pflanzen absorbieren über ihre Wurzeln die Nährstoffe, wenn sie als Ionen gelöst im Wasser vorliegen. Bei hydroponischen Düngern müssen alle wesentlichen Bestandteile im Dünger enthalten sein, da nichts zusätzlich aus Erde herausgelöst werden kann. 

Makroelemente – werden in größeren Mengen benötigt

Stickstoff N, Phosphor P und Kalium K (NPK-Dünger)

Sekundäre Nährstoffe – wichtig, aber in geringeren Mengen benötigt

Calcium Ca, Magnesium Mg und Schwefel S

Mikronährstoffe – Spuren, wichtig für Enzymreaktionen 

Eisen Fe, Kupfer Cu, Zink Zn, Mangan Mn, Bor B, Molybdän Mo, Chlor Cl, Silizium Si  - um die wichtigsten zu nennen

Warum ein Hydroponik Dünger?

Hydroponik Dünger ist …

…ein speziell für den Anbau von Pflanzen in Wasser entwickelter Dünger, der erst den effektiven Anbau ohne Erde möglich macht. Ein guter Hydroponik Dünger zeichnet sich dadurch aus, dass er alle Nährstoffe und Spurenelemente, die für ein gesundes Wachstum notwendig sind, in direkt verwertbarer Form enthält. 

Welche Hydroponik Dünger gibt es?

Es gibt Mineraldünger und organische Dünger

die in fester oder flüssiger Form, als Ein-Komponentendünger oder Mehr-Komponentendünger verfügbar sind.

Was ist ein Hydroponik Mineraldünger?

Beim Mineraldünger, oder anorganischer Dünger genannt, bestehen die Nährstoffe aus mineralischen Salzen. Sie werden aus natürlichen Rohstoffen durch Aufbereitungsprozesse gewonnen und die Zusammensetzung ist genau eingestellt.

Mineraldünger für hydroponische Anwendungen enthalten alles, was die Pflanzen benötigen. Die Nährstoffe liegen so vor, dass sie direkt von den Pflanzen aufgenommen und verarbeitet werden können.

Für die Herstellung von Mineraldünger werden relativ viel Energie und Ressourcen verbraucht. Um nachhaltige Dünger herzustellen setzen inzwischen viele Düngerhersteller auf den Einsatz regenerativer Energien und einfach recycelbarer Verpackungsmaterialien.

Was ist ein organischer Hydroponik Dünger?

Die Nährstoffe beim organischen Dünger haben pflanzlichen oder tierischen Ursprung und werden als natürliche Dünger bezeichnet. Inzwischen gibt es auch Bio-Dünger oder vegane Dünger für Hydroponik.

Die Nährstoffe liegen beim organischen Dünger nicht alle so vor, dass sie direkt von den Pflanzen aufgenommen werden können, sondern müssen teilweise durch Mikroorganismen wie EM (Effektive Mikroorganismen) erst umgesetzt werden, damit sie von den Pflanzen verarbeitet werden können.

Wenn geringer Aufwand und hohe Erträge angestrebt werden, sind organische Dünger nicht so optimal geeignet.

Eigenschaften Hydroponik Mineraldünger:

  • synthetische Herstellung
  • einfach in der Anwendung
  • spart Wasser, da die Nährstofflösung nur selten getauscht werden muss
  • exakt dosierbar
  • der Düngeranteil ist über die Leitfähigkeitsmessung (EC-Wert) gut messbar
  • schnelle und effektive Versorgung der Pflanzen
  • für alle Hydroponiksysteme geeignet

Eigenschaften organischer Hydroponik Dünger:

  • aus natürlichen Rohstoffen gewonnen
  • aufwendiger in der Anwendung, da die Nährstoffe teilweise noch aufgeschlossen werden müssen (Mikroorganismen)
  • höherer Wasserverbrauch, da die Nährstofflösung aufgrund von Ablagerungen und Geruchsbildung häufig getauscht werden muss
  • Kontrolle der Nährstoffmenge durch Leitfähigkeitsmessung (EC-Wert) nicht aussagekräftig
  • langsameres Pflanzenwachstum
  • nicht optimal, nur für wenige Hydroponiksysteme geeignet

Es gibt Ein- oder Mehrkomponentendünger

Hydroponik Einkomponenten-Dünger

Hydroponik Einkomponenten-Dünger enthalten alles, was eine Pflanze fürs Wachstum benötigt und sind in der Regel gut für Grünpflanzen, wie Salate und Kräuter geeignet.

Hydroponik Mehrkomponenten-Dünger

Mit Hydroponik Mehrkomponenten-Dünger kann man spezifischer auf die verschiedenen Wachstumszyklen der Pflanze eingehen und die Pflanze speziell in der Blüte- und Fruchtphase optimal versorgen. Hier findet man die Begriffe „Grow“ bzw.  „Vega“ für die vegetative Phase und „Bloom“ oder  „Flores“ für die Blüte- und Fruchtphase. Auch sogenannte Zusätze „Boost“ oder PK 13-14 (Phosphor und Kalium-Anteile) können zugegeben werden, um z.B. die Blüte- und Fruchtausbildung noch zu verbessern.  

zum Beispiel:

Bionova Aero Supermix
= Einkomponenten-Volldünger. Er kann durch PK 13-14 in der Blühphase ergänzt werden.

Canna Aqua – Vega + Flores
= Zweikomponentendünger. Vega (A+B) wird in der Wachstumsphase verwendet, Flora (A+B) in der Blütephase.

T.A. TriPart (GHE FloraSeries)
= Dreikomponentendünger. Alle 3 Komponenten werden immer zugegeben, je nach Wachstumsphase in unterschiedlichen Dosierungen.

Wie verwende ich einen Hydroponik Dünger?

Unsere Empfehlungen richten sich an urbane Hydroponik Hobbygärtner, die mit wenig Aufwand gute Erträge erzielen möchten.

Der Hydroponikdünger bildet zusammen mit Wasser die Nährstofflösung, die die Pflanzen versorgt. Somit spielt die Wasserqualität auch eine wichtige Rolle. Im professionellen Bereich wird Leitungswasser speziell aufbereitet, um vollständige Kontrolle beim Anbau zu haben. Für das Hydroponik Urban Gardening ist es unserer Meinung nach ausreichend, Leitungswasser zu verwenden.

  • Mineralischen Hydroponikdünger auswählen (Gebrauchsanweisung und Sicherheitsmaßnahmen beachten)
  • Flasche vor jedem Gebrauch gut schütteln
  • Nährlösungsbehälter mit Wasser füllen
  • Hydroponikdünger nach Dosierungsangaben des Herstellers zugeben. Gut umrühren
  • Bei Mehrkomponentendünger anschließend die nächste Komponente zugeben, umrühren.
    Wichtig: Die verschiedenen Komponenten NIE vorher miteinander mischen!
  • Den EC-Wert (Düngergehalt, elektrische Leitfähigkeit) überprüfen.
  • Dünger so lange zugeben, bis der gewünschte EC-Wert erreicht ist – Richtwert EC 1000 - 2000 µs/cm.
    Achtung: Zu hohe Düngermengen können die Pflanze stressen!
  • Falls erforderlich, den pH-Wert mittels pH- oder pH+ Flüssigkeit einstellen
  • Einige Dünger sind pH-stabil, so dass der pH-Wert nicht häufig nachreguliert werden muss.
  • Eine pH-Anpassung ist wichtig, wenn der pH-Wert unter 5,2 absinkt oder über 6,5 steigt.
  • Da sich die Zusammensetzung der Nährstofflösung durch das Pflanzenwachstum oder unterschiedliche Nährstoffaufnahme verschiebt kann ab und zu ein Austausch der Nährstofflösung erforderlich sein.

Unsere Erfahrungen mit Hydroponik Dünger sind …

dass nicht nur für Einsteiger in die Hydroponik mineralische Dünger am besten geeignet sind. Sie sind in der Anwendung einfach, der Düngergehalt ist gut dosierbar und der Reinigungsaufwand ist sehr gering. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit der Canna Aqua Serie sowie mit Bionova Aero Supermix gemacht.